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OHNE TITEL Nähfaden, Schraubösen 2008 In einem Zimmer sind von der Decke, vom Boden und von den Wänden unzählige weiße Nähfäden gespannt.Jeder einzelne, in sich fragil und beweglich, kreuzt die anderen an einem fixen Punkt im Raum. In diesem Schnittpunkt bildet sich aus der Summe aller Fäden eine Masse, die als solche reißfest, starr und unbeweglich ist. Der Betrachter ist visuell mit der dreidimensionalen Anordnung überfordert und wird geradezu gezwungen, seinen Augen immer wieder Halt an der Schnittstelle zu geben.
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